Wie viel kostet Influencer Marketing im Jahr 2025?

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natalie frieb

Außerdem, der Artikel wurde 2024 überarbeitet und aktualisiert und basiert ursprünglich auf einem Gastartikel von Natalie Frieb, Autorin des beliebten wöchentlichen Newsletters Influencer Marketing Update und Expertin in Sachen Influencer Marketing.

Wondering how much to pay influencers in 2024? We break down the costs to help you budget and get the most out of your influencer marketing campaigns.

Wie viel solltest du einem Influencer zahlen?

Es ist nicht in Stein gemeißelt aber es gibt tatsächlich eine einfache Formel zur Berechnung von Influencer-Raten. Diese heißt CPM, oder Cost Per Mille (zu Deutsch: Tausend-Kontakt-Preis).

Grundsätzlich, CPM ist eine Standard-Kennzahl, die auf dem Preis pro tausend Impressionen basiert. Marketer nutzen ihn, um die Kosten für Influencer-Kooperationen und andere Werbekanäle (wie Display-Werbung) zu berechnen.

Hier erfährst du, wie du den CPM einer Influencer-Kollaboration berechnest:

Grafik wie du den CPM einer Influencer-Kollaboration berechnest

Teile die Gesamtkosten für die Zusammenarbeit durch die Reichweite des Influencers (in Tausend). Wenn eine Kampagne zum Beispiel 4.000 € kostet und der Influencer 300.000 Follower hat, beträgt der CPM 13,33 € pro tausend Follower.

Zusätzlich, wenn du bereits einen CPM-Zielwert hast, z. B. 10 €, kannst du die Gesamtkosten schätzen, indem du diesen CPM mit der Reichweite des Influencers multiplizierst (geteilt durch 1.000). Wenn dein CPM-Ziel zum Beispiel 10 € beträgt und du mit einem Influencer zusammenarbeitest, der 500.000 Follower hat, würde die Kampagne 5.000 € kosten. 

Diese Kennzahl gibt dir eine Vorstellung davon, wie viel ein Influencer wahrscheinlich kosten wird. Damit kannst du die Kosteneffizienz deiner Kooperationen messen und vergleichen. 

Der CPM ist zwar ein hilfreicher Richtwert, aber die tatsächlichen Preise können je nach anderen Faktoren variieren. 

Faktoren, die die Influencer-Raten beeinflussen

In der Praxis, wie viel ein Influencer verlangt, hängt von mehreren Faktoren ab. Hier sind die wichtigsten davon:

  • Reichweite: Die Anzahl der Follower eines Influencers hat einen großen Einfluss auf die Höhe des Honorars, da eine größere Reichweite in der Regel ein höheres Honorar nach sich zieht.
  • Qualität und Engagement der Audience: Eine engagierte Audience, die dem/der InfluencerIn vertraut, kann eine höhere Rate erzielen, da sich das Engagement oft direkt auf die Wirksamkeit der Kampagne auswirkt.
  • Kanal und Format:  An Instagram story, a YouTube video, and a TikTok reel are all different types of content and cost different amounts.
  • Beliebtheit und Berühmtheit von Influencern: Stark nachgefragte oder über die sozialen Medien hinaus bekannte Influencer und Key Opinion Leader kosten aufgrund ihrer großen Anziehungskraft und ihres Einflusses oft mehr.
  • Erstellung von Inhalten: Der Aufwand und die Qualität der Inhaltserstellung können die Kosten in die Höhe treiben, besonders bei aufwendigen und hochwertigen Produktionen.

Produktions- und Umsetzungsfaktoren

  • Branche: Influencer, die in bestimmten Branchen oder Nischen besonders einflussreich sind, verlangen aufgrund ihrer spezialisierten Audience und ihrer Expertise mehr.
  • Exklusivitätsvereinbarungen: Verträge, die die Möglichkeiten eines Influencers einschränken, mit konkurrierenden Marken zusammen zu arbeiten, können die Preise aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten in die Höhe treiben.
  • Nutzungsrechte: Die Kosten können variieren, je nachdem, wie lange und wo die Marke die vom Influencer erstellten Inhalte nutzen will.
  • Saisonale Nachfrage: Die Kosten können zeitabhängig schwanken und in Spitzenzeiten wie Black Friday, wenn die Nachfrage besonders hoch ist, entsprechend steigen.
  • Dauer der Zusammenarbeit: Längere Kooperationen können kosteneffizienter sein.
  • Brand-fit: Wenn ein Influencer deine Marke und dein Produkt wirklich mag, erwähnt er dich vielleicht kostenlos oder zu einem reduzierten Preis.

Aufgrund dieser Faktoren können die Preise für die Zusammenarbeit im 6- oder sogar 7-stelligen Bereich liegen.

Zum Beispiel, der bestbezahlte Instagram-Promi und Influencer im Jahr 2024 ist Christiano Ronaldo, der 628 Mio. Follower hat und etwas mehr als 3 Mio. € pro Posting erhält.

Allerdings, ist das gerechtfertigt?

Naja, vielleicht.

Hier ist zum Beispiel ein Instagram-Post, den er kürzlich geteilt hat, um eine Mineralwassermarke zu bewerben. Laut den Daten von Storyclash erzielte der Beitrag über 6,7 Millionen Likes und einen geschätzten Medienwert von 3 Millionen Euro.

Beispiel ein Instagram-Post von Christiano Romaldo

Wie du siehst, steht der Preis, den Ronaldo verlangt, im Einklang mit dem immensen Wert, den er für die Marke schafft. Eine höhere Reichweite und ein größerer Einfluss kommen der Marke zugute, was sich im Preis widerspiegelt.

trotzdem, glücklicherweise verlangt nicht jeder Influencer 3 Millionen Euro für eine Kooperation. Das hängt von der Art des Influencers ab.

Arten von Influencern und wie viel sie verlangen

 

 

Einer der Hauptfaktoren, der den Preis beeinflusst, ist die Reichweite (die Anzahl der Follower, die ein Influencer hat).

 Influencer werden je nach ihrer Reichweite in verschiedene Kategorien eingeteilt:

    • Nano-Influencer: 1.000-10.000 Follower

    • Mikro-Influencer: 10.000-50.000 Follower

    • Mittelgroße Influencer: 50.000-500.000 Follower

    • Makro-Influencer: 500.000-1.000.000 Follower

    • Mega-Influencer: 1.000.000+ Follower

Instagram-Mega-Influencer wie Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Selena Gomez und Kylie Jenner verdienen laut Influencer Marketing Hub über 2 Millionen Euro pro gesponsertem Beitrag.

Ein Mikro-Influencer oder ein mittelgroßer Influencer wird deutlich weniger verlangen. Ein Nano-Influencer verlangt vielleicht sogar gar nichts.

Als Faustregel gilt, dass ein Influencer mit 1 Million Instagram-Followern ca. 10.000 US-Dollar pro Beitrag verlangt.

Das entspricht einem CPM von 10 €, was in der Branche ziemlich üblich ist. Aber natürlich variiert der genaue Preis je nach den oben genannten Faktoren und dem einzelnen Influencer. Letzten Endes entscheidet der/die Influencer:In, was er/sie verlangen möchte.

Viele Influencer verlangen auch unterschiedliche Preise, je nach Plattform und Art des Inhalts.

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Wie viel verlangen Influencer auf Instagram, TikTok und YouTube?

Werfen wir einen Blick auf die Kosten von Influencer-Kooperationen je nach Plattform.

Was kostet ein Influencer-Post auf Instagram?

Schätzungen zufolge kostet ein Instagram-Post von einem Influencer zwischen 10 und 1 Million Dollar. Das ist natürlich eine relativ breite Preisspanne. Der wichtigste Faktor ist die Art des Influencers. 

Ein Nano-Influencer mit 1.000-10.000 Followern wird wahrscheinlich etwa $10-$100 pro Beitrag verlangen. Ein Micro-Influencer (10.000-50.000 Follower) kostet in der Regel zwischen $100-$500. Für einen Beitrag eines mittelgroßen Influencers (50.000-500.000 Follower) musst du 500-$5.000$ einplanen. Makro-Influencer verlangen 5.000-10.000 $ pro Beitrag.

Mega-Influencer und Prominente verlangen deutlich mehr. Du musst mit mindestens 10.000 € rechnen, aber 1 Mio. $ (vor allem für jemanden wie Ronaldo) ist realistisch.

Was kostet ein Influencer-Post auf TikTok?

 

Bild einer Tabelle mit den Kosten eines Influencer-Post auf TikTok

Schätzungen zufolge kann es zwischen $5 (für einen Nano-Influencer) und $2.500 (für einen Mega-Influencer) kosten, einen Influencer zu beauftragen, für dich auf TikTok zu posten. Wie bei Instagram ist der wichtigste Faktor die Art des Influencers.

Ein Nano-Influencer mit 1.000-10.000 Followern wird wahrscheinlich etwa $5-$25 für einen TikTok verlangen. Ein Mikro-Influencer (10.000-50.000 Follower) wird dir wahrscheinlich $25-$125 berechnen. 

Typischerweise kostet ein mittelgroßer Influencer (50.000-500.000 Follower) zwischen 125 und 1.250 US-Dollar. Makro-Influencer verlangen bis zu $2500 und Mega-Influencer über $2500.

Was kostet ein Influencer-Video auf YouTube?

 

Bild einer Tabelle mit den Kosten eines Influencer-Video auf YouTube

Schätzungen zufolge verlangen YouTube-Influencer 20 bis 20.000 Dollar (oder mehr) pro Video, je nachdem wie groß und einflussreich sie sind.

 Ein Mikro-Influencer wird wahrscheinlich 200 bis 1000 US-Dollar pro Video verlangen, während ein Video eines Makro-Influencers 10.000 US-Dollar oder mehr kostet.

 Einige YouTube-Influencer berechnen ihre Gebühren auf der Grundlage der Videoaufrufe. Etwa $50-$100 pro 1.000 Aufrufe werden als normal angesehen.

Arten von Influencer-Preismodellen

 

 

Werfen wir einen Blick auf einige weitere Preismodelle, die im Bereich Influencer Marketing üblich sind:

    •  Buyout-Rechte (wenn du die Inhalte des Influencers auf deinen eigenen Kanälen nutzen willst)

    •  Affiliate Marketing (provisionsbasiertes Modell auf Basis der Leistung)

    •  Influencer Seeding (Schenken)

Buyout-Rechte

 

 

Buyouts sind Nutzungsrechte an Dritte. Influencer erlauben es einem Unternehmen, ihre Bilder oder Videos gegen ein festes Entgelt kommerziell zu nutzen. Zum Beispiel für einen Beitrag auf den eigenen Social-Media-Accounts des Unternehmens. Oder eine Anzeige auf der Website.

Buyouts können entweder für eine begrenzte oder unbegrenzte Zeit erworben werden. Die Preise variieren stark je nach:

    •   Aufwand für die Erstellung von Inhalten

    • Zeit der Nutzung

    • Art der Nutzung (soziale Medien oder außer Haus)

    • Geografischer Geltungsbereich (weltweit, landesweit, regional)

Da es keine allgemeingültigen Standards gibt, hast du i.d.R etwas Verhandlungsspielraum. Buyouts basieren oft auf den Kosten für den Inhalt. Ein Standardbetrag liegt zwischen 25 % und 200 % des Preises für den vereinbarten Inhalt. 

Beispiel:

Nehmen wir an, ein Influencer und eine Marke haben sich auf 2.000 € für einen Instagram-Feed-Post geeinigt. Die Marke möchte diesen Inhalt auf ihrem eigenen Instagram-Account teilen und einen Monat online lassen. Für diese zusätzliche Nutzung werden 500 €, also 25 % der ursprünglichen Zahlung, berechnet.

→ 25% von 2.000 Euro = 500 Euro Buyout-Gebühr

 

Eine Grafik, die Buyouts im Influencer-Marketing symbolisiert

 

Tipp: Wenn du vorhast, die Inhalte des Influencers auf deinen eigenen Kanälen zu nutzen, ist es am besten, die Buyout-Gebühr im Voraus auszuhandeln und in den Vertrag aufzunehmen. Wenn du mit den Verhandlungen wartest, bis die Zusammenarbeit begonnen hat, kann das zu höheren Kosten führen.

Ein weiteres Preismodell im Influencer Marketing ist das Affiliate Marketing.

 

Affiliate Marketing

Beim Affiliate-Marketing erhält der Influencer eine Provision auf der Grundlage der Verkäufe eines Produkts, das er über seinen Social-Media-Account verkauft. Meistens liegt die Provision zwischen 10-15%.

Der Influencer darf das Produkt regelmäßig kostenlos nutzen und erhält einen personalisierten Code, den er mit seiner Community teilen kann. Dann erhält er eine Provision jedesmal, dass jemand ein Produkt kauft. 

Durch den personalisierten Tracking-Link kann die Marke leicht zuordnen, welche Kunden durch den Influencer auf das Produkt aufmerksam geworden sind und schließlich einen Kauf getätigt haben.

Ein typisches Provisionsmodell sieht oft etwa so aus:

    •  01-39 Code-Einlösungen: 10 %

    •  40-99 Code-Einlösungen: 12 %

    • 100+ Code-Einlösungen: 15 %

Eine Grafik, die ein typisches Provisionsmodell im Affiliate-Marketing darstellt, sieht oft etwa so aus

 

Affiliates funktionieren besonders gut mit kleineren, eher nischen-orientierten Influencern (Micro-Influencern). Aber Affiliates sind auch bei Influencern mit bis zu 100.000 Followern beliebt.

 

Influencer Seeding

Bei Influencer Seeding, auch bekannt als Gifting, schickst du Influencern kostenlose Produkte. Wenn ihnen das Produkt gefällt, können sie dich in den sozialen Medien erwähnen. In der Regel wollen Influencer (zu Recht) für ihre Arbeit bezahlt werden. Aber Influencer Seeding kann eine gute Option für Wohltätigkeitsorganisationen und Marken mit kleinem Budget sein.

 

Wie viel Budget brauchst du für Influencer Marketing?


Zusammenfassend, wie du siehst, variieren die Kosten für eine Zusammenarbeit je nach Plattform und dem wahrgenommenen Wert des Influencers. Wenn du über dein Budget entscheidest, solltest du dein gesamtes Marketingbudget und den voraussichtlichen ROI deiner Influencer-Kollaborationen berücksichtigen.

 Generell planen die meisten Marken, ihr Influencer-Marketing-Budget im Jahr 2024 zu erhöhen. Recherche zeigt, dass die Hälfte mindestens 10.000 US-Dollar pro Jahr und 14,5 % mehr als 500.000 US-Dollar ausgeben.

 

Grafik auf der Wie viel Budget brauchst du für Influencer Marketing? steht

 

Wenn du gerade erst mit Influencer Marketing anfängst, kannst du eine Testkampagne zwischen 5.000-10.000 Euro/Monat für einen Testzeitraum von 6 Monaten durchführen.

 

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Frequently Asked Questions

Häufige Fragen zu Influencer Marketing Kosten & Preisen

Wie viel kostet Influencer Marketing im Durchschnitt?

Die Kosten für Influencer Marketing basieren oft auf dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP), wobei der Industriestandard etwa 10 € pro 1.000 Follower beträgt. Dies ist jedoch nur eine Faustregel, da Faktoren wie Engagement-Rate, Nische und Produktionsaufwand den Preis stark beeinflussen können.

Typische Preisspannen nach Influencer-Größe (pro Post):

  • Nano-Influencer (1k–10k): Oft auf Barter-Basis (Produkt gegen Post) oder 10 € – 100 €.

  • Micro-Influencer (10k–50k): 100 € – 500 €; hier ist das Engagement oft am höchsten.

  • Macro-Influencer (50k–500k): 500 € – 5.000 €; ideal für breite Markenbekanntheit.

  • Mega-Influencer (1M+): Ab 10.000 € bis hin zu sechsstelligen Beträgen für Stars.

Neben dem klassischen Festpreis pro Post (Flat Fee) setzen Marken zunehmend auf hybride oder performance-basierte Modelle, um das finanzielle Risiko zu minimieren. Die Wahl des Modells hängt stark vom Kampagnenziel (Branding vs. Sales) ab.

Die gängigsten Abrechnungsmodelle:

  • CPM / TKP: Bezahlung basierend auf der theoretischen Reichweite (Cost Per Mille).

  • Affiliate / Provision: Der Influencer erhält 10–15 % Provision pro verkauftem Produkt (ideal für Sales).

  • Barter Deal: Kostenlose Produkte im Tausch gegen Content (üblich bei Nano-Influencern).

  • Buyout-Fee: Zusätzliche Gebühr für die Nutzung der Inhalte in eigenen Ads (meist 25–200 % des Basispreises).

Die Plattformwahl beeinflusst die Kosten maßgeblich, da der Produktionsaufwand für Video-Content (YouTube, TikTok) oft höher ist als für statische Bild-Posts. Während Instagram oft feste Marktpreise hat, sind TikTok-Preise volatiler und YouTube aufgrund der Langlebigkeit der Videos am teuersten.

Kostenvergleich nach Plattform:

  • Instagram: Etablierter Markt, gut kalkulierbar (ca. 10 € TKP).

  • TikTok: Oft günstiger im CPM (ab 5 € TKP), da hohe virale Reichweiten möglich sind, aber die Content-Erstellung ist aufwendiger.

  • YouTube: Am teuersten (20 € – 20.000 €+), da Videos oft Jahre lang gesucht und gesehen werden (Long-Tail-Effekt).

Um einen fairen Preis zu ermitteln, solltest du nicht nur auf die Followerzahl schauen, sondern die durchschnittlichen Video-Views oder Likes der letzten 10–20 Posts heranziehen. Eine gängige Formel zur Überprüfung eines Angebots ist: (Durchschnittliche Views / 1.000) x Ziel-CPM.

So gehen Profis vor:

  • Datenbasis prüfen: Nutze Tools wie Storyclash, um die echte Performance und Audience-Qualität zu prüfen (Ausschluss von Fake-Followern).

  • Engagement einbeziehen: Ein Influencer mit 50k Followern aber extrem hohem Engagement ist wertvoller als einer mit 100k und „Geister-Followern“.

  • Medienwert (EMV): Vergleiche das Honorar mit dem, was du für dieselbe Reichweite via Facebook Ads zahlen müsstest.

Buyouts sind Nutzungsgebühren, die fällig werden, wenn du den Content eines Influencers über dessen Kanal hinaus nutzen möchtest (z. B. auf deiner Website, in Newsletter oder als Social Ad). Ohne Buyout darf der Content in der Regel nur organisch auf dem Kanal des Creators existieren.

Kalkulation von Buyouts:

  • Zeitraum: 1 Jahr Nutzung ist teurer als 1 Monat.

  • Medium: Nutzung in TV/Print kostet mehr als „Online Only“.

  • Richtwert: Plane ca. 25 % bis 200 % des ursprünglichen Content-Preises zusätzlich ein.

  • Tipp: Verhandle Buyouts immer vor Vertragsabschluss, um spätere Aufschläge zu vermeiden.

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